Ich will etwas machen… Ohne Menschen!


Es gibt diese kleinen, zaghaften Momente, die normalerweise verborgen unter der Oberfläche liegen, bis man dann zufällig in eine Menschenmasse gerät.

Diese süßen Gedanken werden spontann zu Furien, die sich gegen jedes zufällig vorbeilaufende, anstoßende, in den Sicherheitsbereich laufende (1 m Umfeld um die Person) aufbegehrt. Sollten diese zufälligen Exemplare der menschlichen Gattung dann auch noch schlecht gelaunt seiin, ist sowieso alles zu spät.

Man denkt, es kommt ein lauter, ohrenbetäubender Knall, gefolgt von den stampfenden, laut schreiennden Geräuschen einer wütenden Bestie, die gerade ihre Beute verspeist.

In Wirklichkeit passiert das allerdings höchst selten. Bei den meisten Menschen staut sich dieses Gefühl eher an, bis es eine Erdgroße, schwielig-schwarze Masse wurde, die bei der kleinsten Berührung irgendwas zerstört.
Wer lässt schon seine Wut wegen einer Kleinigkeit an wem aus, wenn er nicht einen wirklich riesigen Grund hat?
Viele trauen siich das nicht mal.

Es iist also eine Tatsache, das gerade Menschenmassen eine wunderbare gelegenheit sind, andere „ausversehen“ anzuschubsen, umzurennen oder natürlich, rein zufällig, auf irgendjemandes neue Schuhe rauf zu treten.

Daher lässt es sich gut verstehen, dass man manchmal DInge ohne andere Menschen machen sollte.
Ein abendlicher Berlin spaziergang, wenn kaum noch Leute Unterwegs sind, aber alle lichter um die Häuser herum gerade angeschaltet wurden.
Idealerweise vor einem Computer-/Konsolenspiel, vor denen man auch meist alleine sitzt. Oder einem guten Buch, das man schon ewig beenden wollte.
Man sollte sich diese Ruhezeit auch unbedingt nehmen. Ihr wisst sicher was sonst passiert. 😉

Irgendwann macht sonst der große Schwarze klumpen in euren Herzen *PLATSCH*

… und wisst ihr was noch dagegen hilft? 😉

Ein Muffin! 😀

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Lydi setzt dieese Woche aus. 🙂

Kel: Multidimensional relationships

Liebe Grüße,

Lae

Charlotte Roche

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And the Rest is Noise…


Durch die Zeit wandelnde Ewigkeiten,
Flügel ausbreitend in neuem Licht erwacht.

Wir dachten, die Engel würden die Himmel zerreißen,
Verspeisen samt all dieser Süßigkeiten, die wir manchmal in den Herzen anderer finden.
Sie dachten, die Erde würde verglühen, wie tausend sterbende Schwäne
während wir uns in Gedanken verlieren.

Totaler Realitätsverlust.

Es blieb die Zeit, in der wir Einsam sind, lange bevor wir uns kannten.
Seltsame Zeiten voll dunkelen Ranken in merkwürdiger Gestalt.
Ich wurde verschlungen, tief im Schnee vergraben.
Neuer Winter ewiger Natur. Die Kühle nahm die neuen Ranken, der Wind zerbrach es wieder.

Dann Plötzlich ward es Licht.

Es kam eine Neue Kleinigkeit ins Leben, und die Welt begann als Gedicht.
Worte wurden zu Sätzen, Farben zu Bildern. Das Leben erwacht aus stummer Wörterpracht.
Striche die Bilder zu formen begannen. Menschen, die Sinn ergeben.

Man erblickt eine fremde Person, und ihre Unbekanntheit schafft Distanz.
Man trifft eine Person, und Bekanntheit schafft Vertrauen, bis man plötzlich erkennt, das genau Das geschah.
Es wurde mit Menschen gewürfelt.
Die Zufallszahlen fielen auf den Tisch der Ewigkeit. Wir sehen der Person in die Augen, auf die wir, ganz ohne es zu wissen, warteten.

Alles ergibt Sinn.

Die Langen durchwachten Nächte, in denen irgendetwas fehlte.
Die Ewigkeiten der Einsamkeit, in denen wir auf Veränderung warteten. Irgendeine.
Ohne Sinn.
Sinnverlorene Zeit der Wertschätzung von Zweisamkeit. Paarung der Gegebenheiten.

Menschen treffen aufeinander, Freundschaften entwickeln sich.

Stärken sich, zerbrechen wieder. Menschen brechen auseinander. Zusammengeklebt, erneut gebrochen.
Kreisläufe des Werdens und Vergehens menschlicher Beziehungen.

Leichtfertig gebrochene Seelen, Engelsflügel in Kristallsplittern über den Erdball zerstreut.
Kaputte Kinderseelen, leichtfertig zerrissen wie ein Kind Insekten die Flügel ausreißt, ohne über den Schaden zu sinnieren.

Plötzlich fassen wir wieder Vertrauen. Ein neues Licht an einem neuen Tag.
Stille kehrt in die Herzen, während Farben die zerbrochenen Puppen neu Anstreichen.
Alte Narben übermalt mit neuer Fröhlichkeit.

Genießen neuer Stunden mit noch unbekannten Gefährten, und jenen die auf den vorherigen Reisen nicht verloren gingen. Neu wiedergefundene Freunde. Liebste, wertvolle Menschen die man so leichtfertig wieder verlieren könnte.

Leben ist kurz. Handeln kürzer. Beziehungen unendlich kostbar und zerbrechlich wie ein kleiner Schmetterling in der Hand eines Kindes.
Eine unachtsame Bewegung. Die Flügel wurden ihm ausgerissen.

Undenkbare Zerstörung, Wundenflicken. Heile, stabile Beziehungen die unkaputtbar sind.

Der Rest bleibt Geräusch und alltäglicher Wahnsinn.

LB

Nerdstöckchen


Ich habe von Schnatta ein Nerdstöckchen erhalten. Eine Aktion von Korrupt. Stöckchenwerfen um Nerds zum Bloggen zu bewegen. x) (Das muss ich nachher glatt weiter werfen. ^^)
Genau weiß ich zwar nicht, ob ich als Nerd durchgehe, aber das hindert mich in keinster Weise darüber zu schreiben.

Davon abgesehen bin ich unter Nerds aufgewachsen, seit ich mit 16 angefangen habe, mal meinen Kopf etwas zu aktivieren. Dh. Nerds sind per se toll. Auch wenn das damals eher Philosophie Nerds waren, aber über Gott und die Welt diskutieren endet am Ende auch in guten Diskussionen über interessante Ideen und Kettcar im Hintergrund.

Nerd zu sein ist prima. An sich meistens, aber konkret

– nachts um vier, weil…
Es man Nachts plötzlich Wissenschaftliche Texte versteht, die einem in Tageslicht noch völlig unverständlich erschienen… und sich daran erinnert!

– in diesem leicht heiss geratenen Sommer gerade, weil…
Es viel cooler ist, in der Sonne mit einem Laptop zu sitzen, als ohne, oder drinnen. Der moderne Informatiker ist auch mal draußen. *behaupt*
Aber auch weil es genial ist, lange Nachts wach zu sein, da man die kühle Morgenluft genießen kann und auch mal morgens um 4 spontan einen Waldspaziergang macht. Sowas wird Leuten mit einem normalen Schlafrythmus völlig verwehrt!

– morgens beim aufstehen, weil…
Es immer Morgens ist, ob man nun um 12, 14, 17 oder 20 uhr aufsteht. Per Definition ist Morgens einfach immer nach dem Aufwachen.
Ausserdem fährt mein Stoffwechsel und mein Kopf erst mit Anschalten meines PCs hoch. Geht das nur mir so?

– bei der folgenden Geschichte:
Ich habe mit meiner Freundin eine Ewigkeit über P=NP, seine Folgen und die Bedeutung von Polinominalzeit diskutiert. Sie ist Philosophin.
Tatsache ist, wir beide waren weder bei dieser Diskussion, noch bei einer über die Wahrheitswerte der Aussagenlogik oder Kant’sche und Schopenhauersche Aussagen über die Welt im Einklang mit moderner Wissenschaftstheorie im geringsten gelangweilt. Das finde ich toll 😀
Nerd sein lässt einen geniale Themen als intessant erkennen. 🙂

Nerdsein ist aber auch nicht immer das reine Glück. Beispielsweise…
Öhm… Mh… Es gibt Leute mit negativen Bildern von Nerds, die… Ach was solls, mit denen hab ich eh nichts zu tun. Ich finde es toll, wenn ich meinen Eltern XKCD Comics zeige, und sie diese nicht verstehen! 😀
Es ging darum, das ich Papas seltsame Witze nicht witzig finde, und er sich fragte, was man in meinem Freundeskreis denn witzig fände, ala „wenn du meine witze schon nicht witzig findest, dann verstehst du sie auch nicht, und sicher auch keine anderen.“

Aber XKCD war ihm dann doch zu hoch. x) Also, nich finde am Nerd sein keine Negativen Teile. Nerd sein ist toll. 😀

Nerdtests sind…
Hab noch nie einen gemacht, aber ich finde tests ab und an ganz witzig. Nerdausbildung: Lies XKCD.com und versteh es. Dann weißt du was du bist. 😉

Dieses Nerd-Sein-Gefühl, das hab ich besonders, wenn/weil…
Mhhhh… gute Frage. Ich will einfach einer sein. Ein Nerd gefühl direkt habe ich immer, wenn ich von den vielen, coolen Mitnerds umgeben bin. 😀 Da weiß man wo man dazugehören will.
(Und das obwohl mir Programmiersprachen irgendwie wirklich nicht liegen… :/)
Ich kenne weitere Nerds, denen ich dieses Stöckchen weiterreiche, nämlich…
Kelav, Lydi (Ja, ich zähl dich als Nerd, akzeptiers), Sten, mal schauen wer mir noch über den weg rennt. 😀

Über den Anschein


Das heutige Thema meines Blogs ist über den Anschein. (Danke dafür an meinen lieben Freund Kel :>)

Wir haben heute beschlossen, gemeinsam die Welt des Bloggens weiter zu erkunden. Dafür geben wir uns jeweils mindestens 1 mal pro Woche gegenseitig ein Thema, zu dem der andere dann etwas schreiben darf. Mal schauen wie lange wir das durchhalten. :>

Mein Thema für heute erschließt sich aus dem Titel.  Ausserdem habe ich heute Beschlossen, an dem Youtubeprojekt lifeinaday teilzunehmen, bei dem möglichst viele unterschiedliche Menschen filmmaterial für einen Dokemtarfilm drehen sollen.

Morgen.

Klingt ziemlich cool, oder? Bleibt die Frage wie viel man darin dann tatsächlich Preis gibt oder nicht Preis gibt. Wie viel bereitet man sich vor, wie viel ist gekünstelt, was würde man machen was man sonst nicht macht?

Ich habe mir bereits die Unterstützung meines Bruders gesichertwas das filmen etc angeht. Mal schauen.

Da ich momentan ziemlich viele sehr seltsame Sachen mache dürfte es mir zumindest nicht schwerfallen etwas zusammenzustellen. Allein wenn ich mir nur die letzten Tage anschaue. Wieder mit Bloggen anfangen ist da Tatsächlich die harmloseste Aktivität*g*

We’ll see. 🙂

Nun zum eigentlichenThema. Über den Anschein. Der Anschein, als das äußere Ding, das beobachtete, scheinbar Normale, und das doch wieder ganz anders ist als die Realität.

Es hat zum Beispiel den Anschein als müsste ich furchtbare Angst haben, bei >50°C in der Bahn zu grillen, wenn ich mich demnächst auf in die Alpen mache. Bei 10 Stunden Fahrt durchaus besorgnis erregend. Auch wenn sich das bereits wieder gebessert haben soll.

Es hat ebenfalls den Anschein, als würde ich mich weder für Umwelt noch für Kinderschutz  interessieren, so wie ich immer vor den Leuten auf der Straße wegrenne.*g* Aber ich glaube ich werde einfach sehr ungern wegen so etwas Angesprochen.

Manchmal hat es auch den Anschein als  habe ich mir das falsche Studium ausgesucht, und dann merke ich das ich mich doch den ganzen Tag mit diesen Dingen beschäftige. Davon abgesehen könnte man denken ich wäre ein Nerd, dabei finde ich mich tatsächlich abbsolut unnerdig. Auch wenn in meiner Persönlichen Definition dieses Wortes Nerds Fachgenies sind, von daher fände ich es auch nicht schlimm einer zu sein.
Wie kam man überhaupt auf diese Worte? Nerd, Geek (soziale Nerds soweit mir erklärt wurde).

Es hat vieles irgendeinen Anschein, weswegen in erster Linie Klischees entstehen. Das typische  Klischee über Informatiker sagt zum Beispiel aus, dass es sich um sozial inkompatible, männliche nerds handelt, die den ganzen tag vor dem PC rumsitzen. Aber das stimmt so nicht. Ich bin weiblich und den ganzen tag draussen xD Und der großteil der männlichen Informmatiker ist extrem sozial, die meisten sogar vergeben*g* Zudem, in der modernen Welt hat man einen Laptop. Man kann auch die sonne genießen UND am PC sitzen*g*

Ich habe bis heute auch geglaubt, meine liebste Freundin vernachlässigt ihren Blog, und gerade erfahren dass sie einfach einen neuen begonnen hat.

Interessant ist irgendwie auch, wie unfähig BP und die USA einer Ölkriese gegenüberstehen. Die letzten Wochen kam ich Studienstressbedingt max. 1 mal, wenn überhaupt, dazu in die Nachrichten zu schauen. Hatte das Thema dann bereits wieder in eine der hinteren Ecken meines Geistes verdrängt. Dennoch erstaunt es mich jedesmal aufs Neue, wenn es immernoch in den Nachrichten steht.

Mit der Bahn ist es ähnlich. Es macht zwischendurch immer kurz den Anschein, als habe die DB aus ihren Fehlern gelernt, was die Instandhaltung angeht, die sie zugunsten ihres Börsenganges immer wieder offensichtlich vernachlässigt haben, und doch trifft man jede Woche, oder zumindest jeden Monat wieder auf Neue Schreckensmeldungen.

Das Leben ist eine Anhäufung von vielen Dingen, die diesen oder jenen Anschein haben.

Gleich gehe ich ins Kino und sehe mir Knight and Day an. Der Trailer war wirklich gut, und ich mag die beiden Hauptdarsteller sehr. Dennoch waren die Quoten in den USA grausig. Man frage sich warum? Ich werde es nachher vorraussichtlich feststellen.

Aber ich hoffe zumindest das der Film besser ist als die Quoten es vermuten lassen. Zumal Eclipse schon eine riesige Enttäuschung ist.

Ich habe letztens auch mit einem Webcomic in meinem anderen Blog begonnen. WordPress hat bisher etwas bei der Verlinkung der Bilder gesponnen, aber sobald es funktioniert werde ich diese auch hier reinstellen Denke ich. 🙂

Bisher kann ich also nur auf meinen anderen Blog verlinken. 😉 Hoffe ihr gebt euch damit zufrieden.

Kelavs thema für heute ist übrigens „Farben der Welt“. 🙂 Mal schauen was er da hübsches Zaubert. Ein genialer Schreiber im RPG und ausserhalb. 😀 Freuen wir uns auf gaanz viele Einträge von ihm, die ich dann natürlich hier auch im Rahmen unseres Projektes verlinken werde. 🙂

Ich habe in letzter Zeit auch vermehrt angefangen Webcomics zu lesen. Abstruse Goose und xkcd.com/sind da natürlich Standartmaterial für einen Nerd wie mich, aber auch andere habe ich in letzter Zeit für mich entdeckt.

Myserie Loves Sherman ist brilliant, wenn auch höchst makaber. Ein wenig englischer Humor, wenn man so will. Aber auch Domenic Deegan, für den RPGler in meinem Herzen.

Kennt ihr eigentlich Felicia Day und The Guild? Wirklich sehr  Brilliantes, und auch überaus Realitätsnahes Projekt einer RPGlerin (wenn auch eher Spiele als Schreib und Foren RPs). Dennoch sehr zu empfehlen.

Nun gut, das war es dann erstmal für heute von mir. 😀 Hoffen wir das mein neues projekt hinhaut und das mit dem wöchentlich Loggen klappt, dann lest ihr bald viel neues. 😀

Bis dahin, Lae