Somewhere in a shell


Somewhere beyond a dream,
in a far away, far away place
there was a stream of sound
a heart full of race

let the struggle begin
the diminish appear
where sounds become thin
the truth becomes fear

as ridiculous as hell
in a far away place
there is a shell

of a heart full of race

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Thoughts in the Daylight of the Night


I.

Dem Sonnenuntergang folgt irgendwann neues Licht,
Doch es zerbricht am Folgetag erneut.
Die Sonne, die verbrennt und erlischt
Ein neuer Stern am Firmament

Tagesperlen im Sonnenschein,
Tautropfen, die Kirschblüten neue Hoffnung geben.
Ein Kätzchen spielt im Wasserbecken
Erschlägt ihren best Friend

Kleine Kinder im Park am See,
Glücklich spielend im Licht der Welt
Neu entdeckte Blumenfreude
Bis eines in den Brunnen fällt

Glücksschreie in einer Gasse,
Als um die Hand angehalten wird.
Ein Lautes Ja erfüllt die Stimme,
Ein überfall verstummt das Liebesglück

Ein Herz wie Deines,…


zerbrechlicher Schmetterling, der den eigenen Weg gekreuzt hat.
Kleines, Ängstliches Ding das selbst eine Fliege schon aus dem Gleichgewicht bringen könnte.
Ein Wesen, das zu wenig Liebe, zu viel Dunkelheit kennst.

Ein Herz wie Deines, das man in den Arm hätte nehmen sollen, wenn es weint.
Kindliche Tränen die zu selten getrocktet, Schrammen die zu wenig gepustet wurden.
Kein Lob auf Zensuren, für die man alles gab, ein fehlender Anker,
der weg brach als man nicht hinsah.

Zerbrechliches Ding ohne Unterschlupf.

Ein Herz wie deines, geboren um zu Leben.
Genießendes Streben in angenehmer Atmosphäre,
In Arm genommen werden wenn es nicht gut lief.
Geliebt werden für Fehler, die es nicht verdienen.

Fliegt es in deinen Weg, lass es auf einem Lächeln schweben.

Ein Herz wie deines, geboren glücklich zu sein.

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Weitere Einträge Diese Woche:

(Neuzugang! 😀 ) Nighoo : „Freizeitsteuer“

Lydi:““

Kel:“In like a Lion, Out like a Lamb“

Friedrich Nietzsche

(mach ich ab jetzt hinter alle einträge. unbedingt mal ausprobieren xD)

Thoughts of…(II)


Ein Feld, das sich bis zum Ende des Sichtfeldes erstreckt.
Ein Mann steht darauf. Seine Statur groß und edel, sein dichtes blondes Haar über seiner Schulter hängend.

Das Schwert der Könige in seiner Hand, das Schild der Liebe vor ihm.
Dem Feind unverwandt ins Auge blickend.

Rot soweit das Auge blickte, dickflüssige Säfte, die sich langsam über den Boden verteilten.
Die Zwergenarmee stürmte über die Weiten des Feldes,
in Rote Flüssigkeit geschmiert, ungezähmt und wild gegen den Unbezwingbaren anrennen.

Doch er fürchtete sich nicht.
Er erhob sein riesiges, unbezwingbares Schwert zum Kampf.

Die wütenden Zwerge sahen seine hoch erhobene Waffe,
Den entschlossenen Blick,
den Mann, umschlossen von blutrotem Pfeld.

Ängstlich waren sie dann doch davongerannt.

Es war übrigens ein Erdbeerfeld auf dem Er stand.

– Der Held im Erdbeerfeld –

Heinrich Heine

My Love


Geworfen an einen Raum ausserhalb der Zeit, einen Schreibtisch, und eine entfernte Person, kaum erkannt, eine Geschichte Verfassen. Wispern in der Dunkelheit, Wünsche und Träume, die meine Wirklichkeit weben.
Sprich, Liebster, könntest du sprechen. Würdest du aus der Seite unter meinen Händen dich erheben, oder eher, würdest du meine Wirklichkeit dir rauben,
obwohl du, tief verborgen unter meinen Linien, den Sinn der Wirklichkeit, der meinen, kaum erfasst.
Die Ehre, die auch der Ärmste sich erstrebt, ein ehrenvolles Leben wie das deine zu erleben. Sich vorzustellen wie ein kaum erkannter Traum. Unrecht ist es, dich zu halten.
Aber, würd’ ich dich nicht halten, wie ich es tue, Mitternachts in Angst dein Bild skizzieren. Ängstlich, du würdest in den Himmel zurückkehren aus dem du kamst.
Deinen Namen zu erfragen, zu früh zu ahnen wer du bist, bevor mein junger Geist vermag dich zu erfassen.
Dein Bildnis fassen, die Präsenz erahnen, die du in meinem Herzen hinterließt.
Du sollst in deinem Glanze hier besteh’n, auch wenn ich fürcht, das ich dich längst entließ.

Für jetzt, im Rückblick, muss ich dir gesteh’n, dass nie die Absicht mich beschlich dich zu benennen,
mein Inner Auge sollte dich erkennen, formen wer du seist, wärest du hier.
Bevor die Seele deines Seins dein Wesen erwachen lies, mein Herz erbat, dich zu erschaffen, hätten wir, fast neugeborn, uns fast gekannt.

Sehnsucht nach nichts


Dieses Gefühl, jenseits von Sehnsucht und Furcht

Diese unerwartete Angst vor dem nächsten Verlust

Fremdartiges Nichts, neu gewonnen aus mir

Freundgewordenes Nichts, lieb gewonnen in dir..

Was für ein Leben erwartet die Wartenden?

Ein zielloses nichtsstreben im Vakuum

umgeben von zerstörten Träumen,

die neue Keime schon im Leid ersticken

Was für ein Leben haben die Hoffnungslosen?

Wunschlose Trauer fährt durch den alltag,

kein Neues Ziel ersehnenswert

kein altes neu aufzuleben

Wie kann man leben, wenn man nichts ersehnt?

Ohne Traum durch den Alltag schreitend,

ohne Ziel dem Nichts entgegenstrebend

Leben oder Tod – unterschiedslos

Dieses Sein das sich in mir verbirgt,

Dieser Reim der sich aus dir erwirbt

So dass die Ängste endloser Nächte unser Leben

wie trauer gestalten..

Liebster, lass uns sehnen, und wenn es unerreichbar scheint.

Nicht ketten ein Leben an einen nicht erreichbaren Traum

sondern das neuerträumen endloser Wünsche

denen man ewig entgegen streben kann.

Ein wunschvolles Streben ist ziel.

Ein wunschloses Leben schon viel,

aber nie genug.

Sehnsucht, führe uns in ein leben unerreichbarer träume,

Grenzwerte in der Unendlichkeit gelegen

Kein Leben ohne Traum

Kein Streben ohne Ziel

Kein Glück ohne Preis…

Weltorgan


I.
Hört ihr mich, ihr elenden Gedärme?
Verschwindet aus mir, raus aus dem Gewirr!
Ihr seid nicht mein, noch wollt ich von euch Wärme
Verschwindet nur, sonst bringe ich euch um!

Ich möchte euch spucken, raus in dieses Eis,
Den glatten Schnee sollt ihr nun selbst erspüren
Ersehnt ihr schon des Todes Sehnsucht?
Heil den Engeln, die nicht mehr erfrieren.

Mein herz ist Eis, und Tod ist meine Seel.
Verbrennt mich nur, ich würde es nicht spüren.
Lasst mich nur einmal noch am Segen rühren
der zu der Stunde bald jeden ereilt.

Hört ihr sie schon?
Die Weihnachtsglocken klingen. Und bald
ja bald, kehrt das Geschrei zurück.
Erdrückende Menschenmengen leeren sich,
erneut kehrt alle Wut in dieses Stück.

II.
Fasst mich, lasst mich
hinaus in das Eis.
Es kreist mich ein, erruft in mir
ein stetes Schneegewühl zu zürnen

Es will den Sturm, bekommt nun mehr das Licht
bezähmt die Wogen, die in mir erblühn
erneut bezwungene Gestalt verglüht
Schneesturm macht das Ich zu Eis.

Kristallne Welt, zerspringe nur!
Vergehe endlich in des Feuers Schwaden.
Zerbreche doch nur, unter dem gewicht
kann ich dich nun auch nicht länger tragen.

Verbrenne, Welt, erhöre dieses flehn,
und lass dich nie wieder zusammenfügen.
Ich will nicht leben und nicht auferstehn.
Und niemals mehr will ich in dir noch lieben.

Vertraue Welt, als Asche bist du frei.
Nie mehr wird dich ein andrer noch zerstören.
Dies eine mal noch Schmerz, und ohne Reu
wird man dich in den Müll an Rande fegen.

Zerspring, Zerbrech! Lass dich von mir zerstören.
Ob Regen oder Sonnenschein, ich will nur nichts mehr spüren.
Nichts mitbekommen von der Einsamkeit
von Schmerz, Verlust auf alle Zeit befreit.

Ohne die Welt ergibt sich kein Gefühl,
ohne Gefühl kann kein vertrauen blüh’n.
Lass mich in mir, entfernt von deinem Sinn.
Lass mich nur diese Welt nie wieder fühlen.

III.
Warum verglüh’n die Sterne dieser Welt?
Immer und immer wieder lässt man sie entstehen
nur damit er gleich darauf zerfällt.
Wie sinnlos, all dies Werden und Vergehen!

Die Welt dreht ihre Runden immer neu,
beachtet nicht, wer auf ihr lebt und betet.
Sie achtet nicht die Sterbenden, auch nicht die Leiden ihrer eignen Kinder.
Sie dreht nur egozentrisch ihre Runden, und summt nur weiter immergleiche Lieder.

Die Mutter summt und singt ihr ganzes Leben.
Sie achtet nicht den Schmerz und all das Leid,
das sie bereits dem Kinde mitgegeben.
Fühlt sich nun dadurch sogar noch befreit.

Der Vater schreit, er wütet wie der Sturm.
Zerstörung findet sich in neues Streben.
Angst wird erlernt, zerbrochen all das Leben
das Kinderherz mit Mut bisher erfüllt.

Dann kommt das Leben selbst, es anzusehn.
Das kleine Kind, das ihm am Herzen blüht.
Es nimmt es nur hervor, und drückt
die Seele aus dem Leib.

Die Seel, dem Leib entrückt, verstirbt,
das Kinderherz, ohne Gefühl und Sein
ergraut vor all dem Leid, das es zermürbt
Es wirft sich samt dem Kind ins Meer hinein.