Shortcut thoughts I


Habt ihr je darüber nachgedacht, was eine Mutter eigentlich ist?

Was ist es, was uns glücklich an Kindertage mit Muttersymbolen denken lässt?

Die Wärme mit der wir in den Arm genommen werden, das leckere Essen, die Achtsamkeit mit der wir unser leben lang beschützt wurden vielleicht.

Wenn ich an meine Mutterfigur denke fühle ich mich warm und geborgen. Ich weiß das ich immer zu ihr gehen könnte, ihr immer alles erzählen kann und wenn es ein unlösbares Problem gibt schafft sie es mit einiger Sicherheit aus der Welt.
Wahrscheinlich würden mir ohne sie und ihre Vorsicht zwei beine und nen Arm fehlen.

Und was ist ein Papa?
Mein Vater ist für mich der Fels in der Brandung, ein Symbol von Sicherheit und Erfahrung.
Jemand der alle notwendigen Fäden in seinen Händen sammelt, um mir ein schönes Leben zu geben.
Ich erinnere mich an eine Situation als Kind, als ich kaum bis zu seinen Knien reichte.
Wir spazierten durch Berlin als zwei riesige (zumindest größer als ich damals) fleischfressende Hunde ankamen und uns anbellten und anknurrten.
Ich hab mich hinter seinen Mauern aus Beinen versteckt und hatte alle Angst verloren.

Danke Oma und Papa das ihr immer für mich da seid!

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Ich will etwas machen… Ohne Menschen!


Es gibt diese kleinen, zaghaften Momente, die normalerweise verborgen unter der Oberfläche liegen, bis man dann zufällig in eine Menschenmasse gerät.

Diese süßen Gedanken werden spontann zu Furien, die sich gegen jedes zufällig vorbeilaufende, anstoßende, in den Sicherheitsbereich laufende (1 m Umfeld um die Person) aufbegehrt. Sollten diese zufälligen Exemplare der menschlichen Gattung dann auch noch schlecht gelaunt seiin, ist sowieso alles zu spät.

Man denkt, es kommt ein lauter, ohrenbetäubender Knall, gefolgt von den stampfenden, laut schreiennden Geräuschen einer wütenden Bestie, die gerade ihre Beute verspeist.

In Wirklichkeit passiert das allerdings höchst selten. Bei den meisten Menschen staut sich dieses Gefühl eher an, bis es eine Erdgroße, schwielig-schwarze Masse wurde, die bei der kleinsten Berührung irgendwas zerstört.
Wer lässt schon seine Wut wegen einer Kleinigkeit an wem aus, wenn er nicht einen wirklich riesigen Grund hat?
Viele trauen siich das nicht mal.

Es iist also eine Tatsache, das gerade Menschenmassen eine wunderbare gelegenheit sind, andere „ausversehen“ anzuschubsen, umzurennen oder natürlich, rein zufällig, auf irgendjemandes neue Schuhe rauf zu treten.

Daher lässt es sich gut verstehen, dass man manchmal DInge ohne andere Menschen machen sollte.
Ein abendlicher Berlin spaziergang, wenn kaum noch Leute Unterwegs sind, aber alle lichter um die Häuser herum gerade angeschaltet wurden.
Idealerweise vor einem Computer-/Konsolenspiel, vor denen man auch meist alleine sitzt. Oder einem guten Buch, das man schon ewig beenden wollte.
Man sollte sich diese Ruhezeit auch unbedingt nehmen. Ihr wisst sicher was sonst passiert. 😉

Irgendwann macht sonst der große Schwarze klumpen in euren Herzen *PLATSCH*

… und wisst ihr was noch dagegen hilft? 😉

Ein Muffin! 😀

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Lydi setzt dieese Woche aus. 🙂

Kel: Multidimensional relationships

Liebe Grüße,

Lae

Charlotte Roche

Psychologie in der modernen Arbeitswelt.


Ursachen der stetig wachsenden Bedeutung der Psychologie in der modernen Arbeitswelt.

Für die Ursachen der Bedeutung muss man sich zuerst und vor allem erst einmal das Hauptproblem der Arbeitswelt vor Augen führen.
In der modernen Arbeitswelt geht es immer um den größtmöglichen Gewinn bei geringster Leistung, also eigentlich um den Erhalt eines möglichst optimalen Verhältnisses von Ausgaben und Einnahmen, perfekt nach dem Kapitalistischen Prinzip und Darwins Evolutionsprinzip vom Überleben des Stärkeren gedacht.
Allerdings hat dieses Prinzip einen entscheidenden Problempunkt: Den Menschen.

Man kann die Maschinen weiter entwickeln, perfektionieren, Stück um Stück.
Aber der Mensch ist nicht perfekt, er ist eine emotional instabile Konstante.
An der wachsenden Zahl von Überstunden und dem Versuch, Arbeitsplätze wie reine Zahlen zu rechnen, dazuzutun und abzuziehen, kann man erkennen, dass die Arbeitswelt versucht, den Menschen ebenfalls zu optimieren und mechanisieren.
Daraus wird dann der moderne Mensch.
Das umschreibt nicht nur, das es ein Mensch aus dem Computerzeitalter ist, und ein Mensch von heute, sonder auch, dass es ein optimierter Mensch ist, an dem Eltern, Schulsystem, Staat und die Arbeitswelt fleißig herumdoktern, damit alle zu braven Arbeitsbienen werden.

Allerdings muss man die Maschine Mensch verstehen, bevor man sie optimieren kann.
Wo die Medizin für die reine Wartung und Reparatur zuständig ist, sorgt die Psychologie für die Weiterentwicklung des Menschen.
Die Psychologie setzt da an, wo alles andere versagt: Beim der Funktionsweise des Menschlichen Verstandes.
Wie werden Informationen optimal aufgenommen und gespeichert, am besten verarbeitet? In welchem Umfeld herrscht die höchste Konzentrationsleistung?
Und was muss man tun, um als Firmenleiter nicht den Kopf abgerissen zu bekommen, wenn man Fehler macht?

Es geht darum, den Menschen zu verstehen, und ihn aus diesem Verständnis heraus durch bewusste und unbewusste Manipulation zu optimieren und zu steuern.
Genau das was die Psychologie tut, und die Arbeitswelt braucht.
Insbesondere die Arbeits- und Organisationspsychologie beschäftigt sich damit, während die klinische Psychologie eher der Medizin angeschlossen die Wartung und Reparatur übernimmt.
Die moderne Arbeitswelt versucht also, aus einer Nicht-Maschine eine leistungsoptimierte Maschine zu entwickeln. Da das nicht geht, muss man es eben von Seiten der Menschen aus versuchen.
Zudem muss alles immer schneller, besser, größer und höher werden.
Menschen wollen einander übertreffen, und sich selbst immer neue Ziele schaffen. Dafür kann man aber dank der Geschichtsschreibung nicht einfach jedes mal neu bei kleinen Zielen anfangen, die Ziele werden größer, und die Menschheit hat die Aufgabe, an diesen selbsterwählten Zielen zu wachsen.
Deswegen muss auch die Rolle der Psychologie wachsen, da sie für die Optimierung ebenso wichtig ist wie der technische Fortschritt. Es ist der geistige Fortschritt der uns treibt.

Auftrag für den Psychologie Unterricht