Perle im Fluss…


… des Lebens.

Bei Perle im Fluss fallen mir unglaublich viele Dinge ein.
Vor allem eine Perle im Fluss des Programmiercodes. Das kleine, brilliante Fragment in einem schlammigen, nassen Umfeld voller Fehler und Fäulnis.
Und, weil diese vieeel interessanter sind als Perlen im Fluss des Lebens, bleibe ich beim Programmieren. :=)

Nehmt’s mir nicht übel, ich muss schließlich auch mal was Nerdiges machen. Ausserdem hab ich grade die Melodie von „White and Nerdy“ im Kopf. Das prägt.

Wirklich!

Psst!
Man stelle sich vor wie furchtbar unwahrscheinlich es war das ich überhaupt zur Informatik und zum programmieren kam.

Vor 5 Jahren war ich fest überzeugt ich würde Architektur oder Kunst studieren. Nach einiger eingehender Beschäftigung kam ich zu dem Schluss das Mathematik allerdings echt nicht mein Ding wäre, und ich Kunst immer als Hobby und Ausgleich betreiben kann. Auch kein Ideales Studienziel. Ungefähr zu dem Zeitpunkt begann mein Vater mit seiner jetzigen Frau, einer gutaussehenden, intelligenten Ärztin zusammenzukommen und fand plötzlich die Idee überaus wunderbar, das ich Ärztin werde. Begann mich zu diesem Zeitpunkt zu überreden trifft es wohl eher.
Währenddessen hab ich gerade meinen Draht zu Psychologie und Philosophie gefunden. Kant, Schopenhauer und Christoph Koch waren meine persönlichen besten Freunde, und ich wollte UNBEDINGT so werden wie sie.
So ging es eine Weile weiter. Über Psychologie und Koch kam ich zu Neuropsychologischer Bewusstseinsforschung, darüber dann zur Neurologie, weil man als Psychologe in dieser Forschungsrichtung echt arm dran ist. (Und allgemein überall anders auch).
Dadurch begann ich meinem Vater bei Medizin zuzuhören.

Merkt ihrs?
Es ist eine wahnsinnig große Masse angeredeter und aufgeredeter Schlamm. Ein „Mach doch das“ hier, ein Psychologiestudent da.
Aber ich hatte meine persönliche Perle noch nicht gefunden.

Sogar ein 6 wöchiges praktikum in der Neurologie hatte ich noch vor Abschluss des Abiturs hinter mich. Deutsch, Englisch, Pädagogik. Lauter wunderbar interessante, aber nach 5 Minuten für mich persönlich wiederum überaus langweilige Fachrichtungen, die ich alle säuberlich geordnet hintereinander durchging, rauswarf, neu einsortierte.
Keine Perle des Erfolgs.
Nun, weil ich Schulmathematik so wenig leiden konnte tat ich zu diesem Zeitpunkt alles, um nicht Mathe im Abi machen zu müssen.
Wir hatten damals übrigens einen ganz wunderbaren Informatiklehrer, der leider krank wurde und daher häufig fehlte. Aber die Grundlagen von damals sind immernoch hilfreich.

Es ergab sich, das man Mathematik als schriftliche Abiturprüfung umgehen konnte, wenn man mündlich Informatik machte.
Da unser Lehrer so häufig fehlte und ich nicht wirklich wusste was mich erwartete(auf dem Lehrplan standen unglaublich viele Sachen, die wir nie auch nur angesprochen hatten) und ich zufällig mit einem Informatikstudenten als Freund und Captain gesegnet war, hatte ich zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung eine woche lang bei ihm Probestudiert.
Formale Sprachen, Automatentheorie, Mathematik, Logik, Algorithmen…

Liebe auf den Ersten Blick.

Ich hatte nach so viel Morast und seltsamen Fischen endlich eine Perle aus dem Fluss gesiebt. Eine riesige, wunderschön glitzernde mit unglaublich vielen, verschiedenen Farben.

Das Lernen auf die Prüfung war zum Hobby geworden. Bücher zum Durcharbeiten gab es genug, und ich hatte wirklich verdammt viel Zeit.

Meine Perle war da, die Studienentscheidung machte ich von meiner Zensur abhängig.

In der Prüfung kamen Schleifen dran.

14. Punkte.

😉

Lydis Thema: Persönlicher Traumplan
Kel’s Thema: Of Tracks and Trains

Thomas Bernhard

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Über den Anschein


Das heutige Thema meines Blogs ist über den Anschein. (Danke dafür an meinen lieben Freund Kel :>)

Wir haben heute beschlossen, gemeinsam die Welt des Bloggens weiter zu erkunden. Dafür geben wir uns jeweils mindestens 1 mal pro Woche gegenseitig ein Thema, zu dem der andere dann etwas schreiben darf. Mal schauen wie lange wir das durchhalten. :>

Mein Thema für heute erschließt sich aus dem Titel.  Ausserdem habe ich heute Beschlossen, an dem Youtubeprojekt lifeinaday teilzunehmen, bei dem möglichst viele unterschiedliche Menschen filmmaterial für einen Dokemtarfilm drehen sollen.

Morgen.

Klingt ziemlich cool, oder? Bleibt die Frage wie viel man darin dann tatsächlich Preis gibt oder nicht Preis gibt. Wie viel bereitet man sich vor, wie viel ist gekünstelt, was würde man machen was man sonst nicht macht?

Ich habe mir bereits die Unterstützung meines Bruders gesichertwas das filmen etc angeht. Mal schauen.

Da ich momentan ziemlich viele sehr seltsame Sachen mache dürfte es mir zumindest nicht schwerfallen etwas zusammenzustellen. Allein wenn ich mir nur die letzten Tage anschaue. Wieder mit Bloggen anfangen ist da Tatsächlich die harmloseste Aktivität*g*

We’ll see. 🙂

Nun zum eigentlichenThema. Über den Anschein. Der Anschein, als das äußere Ding, das beobachtete, scheinbar Normale, und das doch wieder ganz anders ist als die Realität.

Es hat zum Beispiel den Anschein als müsste ich furchtbare Angst haben, bei >50°C in der Bahn zu grillen, wenn ich mich demnächst auf in die Alpen mache. Bei 10 Stunden Fahrt durchaus besorgnis erregend. Auch wenn sich das bereits wieder gebessert haben soll.

Es hat ebenfalls den Anschein, als würde ich mich weder für Umwelt noch für Kinderschutz  interessieren, so wie ich immer vor den Leuten auf der Straße wegrenne.*g* Aber ich glaube ich werde einfach sehr ungern wegen so etwas Angesprochen.

Manchmal hat es auch den Anschein als  habe ich mir das falsche Studium ausgesucht, und dann merke ich das ich mich doch den ganzen Tag mit diesen Dingen beschäftige. Davon abgesehen könnte man denken ich wäre ein Nerd, dabei finde ich mich tatsächlich abbsolut unnerdig. Auch wenn in meiner Persönlichen Definition dieses Wortes Nerds Fachgenies sind, von daher fände ich es auch nicht schlimm einer zu sein.
Wie kam man überhaupt auf diese Worte? Nerd, Geek (soziale Nerds soweit mir erklärt wurde).

Es hat vieles irgendeinen Anschein, weswegen in erster Linie Klischees entstehen. Das typische  Klischee über Informatiker sagt zum Beispiel aus, dass es sich um sozial inkompatible, männliche nerds handelt, die den ganzen tag vor dem PC rumsitzen. Aber das stimmt so nicht. Ich bin weiblich und den ganzen tag draussen xD Und der großteil der männlichen Informmatiker ist extrem sozial, die meisten sogar vergeben*g* Zudem, in der modernen Welt hat man einen Laptop. Man kann auch die sonne genießen UND am PC sitzen*g*

Ich habe bis heute auch geglaubt, meine liebste Freundin vernachlässigt ihren Blog, und gerade erfahren dass sie einfach einen neuen begonnen hat.

Interessant ist irgendwie auch, wie unfähig BP und die USA einer Ölkriese gegenüberstehen. Die letzten Wochen kam ich Studienstressbedingt max. 1 mal, wenn überhaupt, dazu in die Nachrichten zu schauen. Hatte das Thema dann bereits wieder in eine der hinteren Ecken meines Geistes verdrängt. Dennoch erstaunt es mich jedesmal aufs Neue, wenn es immernoch in den Nachrichten steht.

Mit der Bahn ist es ähnlich. Es macht zwischendurch immer kurz den Anschein, als habe die DB aus ihren Fehlern gelernt, was die Instandhaltung angeht, die sie zugunsten ihres Börsenganges immer wieder offensichtlich vernachlässigt haben, und doch trifft man jede Woche, oder zumindest jeden Monat wieder auf Neue Schreckensmeldungen.

Das Leben ist eine Anhäufung von vielen Dingen, die diesen oder jenen Anschein haben.

Gleich gehe ich ins Kino und sehe mir Knight and Day an. Der Trailer war wirklich gut, und ich mag die beiden Hauptdarsteller sehr. Dennoch waren die Quoten in den USA grausig. Man frage sich warum? Ich werde es nachher vorraussichtlich feststellen.

Aber ich hoffe zumindest das der Film besser ist als die Quoten es vermuten lassen. Zumal Eclipse schon eine riesige Enttäuschung ist.

Ich habe letztens auch mit einem Webcomic in meinem anderen Blog begonnen. WordPress hat bisher etwas bei der Verlinkung der Bilder gesponnen, aber sobald es funktioniert werde ich diese auch hier reinstellen Denke ich. 🙂

Bisher kann ich also nur auf meinen anderen Blog verlinken. 😉 Hoffe ihr gebt euch damit zufrieden.

Kelavs thema für heute ist übrigens „Farben der Welt“. 🙂 Mal schauen was er da hübsches Zaubert. Ein genialer Schreiber im RPG und ausserhalb. 😀 Freuen wir uns auf gaanz viele Einträge von ihm, die ich dann natürlich hier auch im Rahmen unseres Projektes verlinken werde. 🙂

Ich habe in letzter Zeit auch vermehrt angefangen Webcomics zu lesen. Abstruse Goose und xkcd.com/sind da natürlich Standartmaterial für einen Nerd wie mich, aber auch andere habe ich in letzter Zeit für mich entdeckt.

Myserie Loves Sherman ist brilliant, wenn auch höchst makaber. Ein wenig englischer Humor, wenn man so will. Aber auch Domenic Deegan, für den RPGler in meinem Herzen.

Kennt ihr eigentlich Felicia Day und The Guild? Wirklich sehr  Brilliantes, und auch überaus Realitätsnahes Projekt einer RPGlerin (wenn auch eher Spiele als Schreib und Foren RPs). Dennoch sehr zu empfehlen.

Nun gut, das war es dann erstmal für heute von mir. 😀 Hoffen wir das mein neues projekt hinhaut und das mit dem wöchentlich Loggen klappt, dann lest ihr bald viel neues. 😀

Bis dahin, Lae