Shortcut thoughts I


Habt ihr je darüber nachgedacht, was eine Mutter eigentlich ist?

Was ist es, was uns glücklich an Kindertage mit Muttersymbolen denken lässt?

Die Wärme mit der wir in den Arm genommen werden, das leckere Essen, die Achtsamkeit mit der wir unser leben lang beschützt wurden vielleicht.

Wenn ich an meine Mutterfigur denke fühle ich mich warm und geborgen. Ich weiß das ich immer zu ihr gehen könnte, ihr immer alles erzählen kann und wenn es ein unlösbares Problem gibt schafft sie es mit einiger Sicherheit aus der Welt.
Wahrscheinlich würden mir ohne sie und ihre Vorsicht zwei beine und nen Arm fehlen.

Und was ist ein Papa?
Mein Vater ist für mich der Fels in der Brandung, ein Symbol von Sicherheit und Erfahrung.
Jemand der alle notwendigen Fäden in seinen Händen sammelt, um mir ein schönes Leben zu geben.
Ich erinnere mich an eine Situation als Kind, als ich kaum bis zu seinen Knien reichte.
Wir spazierten durch Berlin als zwei riesige (zumindest größer als ich damals) fleischfressende Hunde ankamen und uns anbellten und anknurrten.
Ich hab mich hinter seinen Mauern aus Beinen versteckt und hatte alle Angst verloren.

Danke Oma und Papa das ihr immer für mich da seid!

Ein Herz wie Deines,…


zerbrechlicher Schmetterling, der den eigenen Weg gekreuzt hat.
Kleines, Ängstliches Ding das selbst eine Fliege schon aus dem Gleichgewicht bringen könnte.
Ein Wesen, das zu wenig Liebe, zu viel Dunkelheit kennst.

Ein Herz wie Deines, das man in den Arm hätte nehmen sollen, wenn es weint.
Kindliche Tränen die zu selten getrocktet, Schrammen die zu wenig gepustet wurden.
Kein Lob auf Zensuren, für die man alles gab, ein fehlender Anker,
der weg brach als man nicht hinsah.

Zerbrechliches Ding ohne Unterschlupf.

Ein Herz wie deines, geboren um zu Leben.
Genießendes Streben in angenehmer Atmosphäre,
In Arm genommen werden wenn es nicht gut lief.
Geliebt werden für Fehler, die es nicht verdienen.

Fliegt es in deinen Weg, lass es auf einem Lächeln schweben.

Ein Herz wie deines, geboren glücklich zu sein.

———————————

Weitere Einträge Diese Woche:

(Neuzugang! 😀 ) Nighoo : „Freizeitsteuer“

Lydi:““

Kel:“In like a Lion, Out like a Lamb“

Friedrich Nietzsche

(mach ich ab jetzt hinter alle einträge. unbedingt mal ausprobieren xD)

My Love


Geworfen an einen Raum ausserhalb der Zeit, einen Schreibtisch, und eine entfernte Person, kaum erkannt, eine Geschichte Verfassen. Wispern in der Dunkelheit, Wünsche und Träume, die meine Wirklichkeit weben.
Sprich, Liebster, könntest du sprechen. Würdest du aus der Seite unter meinen Händen dich erheben, oder eher, würdest du meine Wirklichkeit dir rauben,
obwohl du, tief verborgen unter meinen Linien, den Sinn der Wirklichkeit, der meinen, kaum erfasst.
Die Ehre, die auch der Ärmste sich erstrebt, ein ehrenvolles Leben wie das deine zu erleben. Sich vorzustellen wie ein kaum erkannter Traum. Unrecht ist es, dich zu halten.
Aber, würd’ ich dich nicht halten, wie ich es tue, Mitternachts in Angst dein Bild skizzieren. Ängstlich, du würdest in den Himmel zurückkehren aus dem du kamst.
Deinen Namen zu erfragen, zu früh zu ahnen wer du bist, bevor mein junger Geist vermag dich zu erfassen.
Dein Bildnis fassen, die Präsenz erahnen, die du in meinem Herzen hinterließt.
Du sollst in deinem Glanze hier besteh’n, auch wenn ich fürcht, das ich dich längst entließ.

Für jetzt, im Rückblick, muss ich dir gesteh’n, dass nie die Absicht mich beschlich dich zu benennen,
mein Inner Auge sollte dich erkennen, formen wer du seist, wärest du hier.
Bevor die Seele deines Seins dein Wesen erwachen lies, mein Herz erbat, dich zu erschaffen, hätten wir, fast neugeborn, uns fast gekannt.

Es grüßt das Fremde


Jeden Tag begegnet man ihm: dem Unbekannten.

Überall sind Dinge, denen man noch nicht Hallo sagte und Menschen die man noch nie sah.
Diese allgemeine Tatsache sorgt allgemein für Unbehagen und begründetes Misstrauen.

Als Kind schon schrieb ich mir häufig in die Ohren:

„Vertraue keinem Fremden!“ – Nicht, dass es helfen würde. Meist sind es die wohl Bekannten.

Doch daraus resultierte in mir eine natürliche Vorsicht, der ich auch heute noch gehorche und die wohl in jedem richtig geformten Werk unserer Gesellschaft steckt.

Da wir dies also wissen: Hallo Fremder, lass uns zusammentreffen.

Ein paar Klicks neben der Wahrnehmung der Eltern warten schon unbekannte neue Freunde auf das heiß ersehnte einhalten elterlicher Vorsicht.

Man meldet seine Intimsphäre zum herumspielen in Kontaktbörsen wie Yappi an und sucht nach ehrlichem Mitgefühl für jedermann bei einem freundlichen Mitchatter.

Jeder ist wichtig genug, dieses wichtige Stück Lebensgeschichte affirmativ kommentieren zu dürfen.

So stürzte ich einmal in einen Chatkessel voller Aufmerksamkeit hinein, der seither mein Leben mietet. Richtige soziale Beziehungen aufzubauen wäre auch viel zu anstrengend bei einer so großen Stadt wie Berlin. Man sollte immer direkt nach gleichen Interessen, Singlestatus und Geschlecht schauen. So erspart man sich etwaige Enttäuschungen und jeder hat eine effektive Übersicht über die Bereitschaft des anderen zu etwas mehr sozialem Kontakt to go.

Es kann natürlich auch einmal vorkommen, dass das ein oder andere nichtige Geheimnis ausversehen weiterkopiert wird, aber mitten inmitten der Nacktheit innerhalb des Strippens stört es wohl kaum, wenn man etwas Blöße offenbart.

Passiert schon mal.

Und wenn mir langweilig ist, suche ich mir ein Forum in dem zufällig gerade ein Forentreff in meiner Nähe stattfindet und gehe einfach mal hin.

Was ist schon dabei? Macht doch jeder so.

Aber weißt du, was mir letztens passierte?

Da war dieses total heiße Bild auf Studivz. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Natürlich versichterte ich es meiner besten Meinungen über seinen Zustand, worauf es sich sehr bedankte.

Ich bin mir sicher, es liebt mich auch.

Doch nun steht dort: „vergeben“

und ich weine um mein frisch zerbrochenes Herz.

Sehnsucht verlorener Minuten…


Sehnsucht verlorener Minuten….

Die Tage vergingen als Minuten,
Kurzer Schutz nur vor der Welten Nacht,
So schnell er kam war er wieder verschwunden,
und ich bin aus dem Wachsein fortgebracht….

Schwaches Schild, das Schwert ist schon zur Stelle,
Ein schneller Hieb und es zerbrach im Wind,
sagst du mir, was mein Wesen erhellte,
während ich gefallen bin?

Es tat weh, doch Tod schien gleich zur Stelle,
Schnell aufgefangen doch bevor ich fiel;
lief ich schon weg, dem Tag entgegen,
als wenn man mir die Beine stiehl….

Dein Gesicht, so voll der schwarzen Tränen,
Porzellan in zartester Statur,
wärest du nicht so dunkel gewesen,
dächt ich du wärst eine Puppe nur….

Dein Arm war voller tiefer Narben,
Rote Tränen liessen ihre Spur,
In deinen Augen war der Hass gewesen,
dein Herz verlangte Liebe nur…