Thoughts of…(II)


Ein Feld, das sich bis zum Ende des Sichtfeldes erstreckt.
Ein Mann steht darauf. Seine Statur groß und edel, sein dichtes blondes Haar über seiner Schulter hängend.

Das Schwert der Könige in seiner Hand, das Schild der Liebe vor ihm.
Dem Feind unverwandt ins Auge blickend.

Rot soweit das Auge blickte, dickflüssige Säfte, die sich langsam über den Boden verteilten.
Die Zwergenarmee stürmte über die Weiten des Feldes,
in Rote Flüssigkeit geschmiert, ungezähmt und wild gegen den Unbezwingbaren anrennen.

Doch er fürchtete sich nicht.
Er erhob sein riesiges, unbezwingbares Schwert zum Kampf.

Die wütenden Zwerge sahen seine hoch erhobene Waffe,
Den entschlossenen Blick,
den Mann, umschlossen von blutrotem Pfeld.

Ängstlich waren sie dann doch davongerannt.

Es war übrigens ein Erdbeerfeld auf dem Er stand.

– Der Held im Erdbeerfeld –

Heinrich Heine

Werbeanzeigen

Retter der Welten


Es gibt Menschen auf diesem Planeten, die immer genau das tun was benötigt ist, kurz bevor es gebraucht wird.

Heute gab es in meinem Leben eine kurzzeitige Katastrophenwarnung.
Erst schlief ich viel zu lange,weil ich vergaß meinen Wecker zu stellen undjemandem bescheeid zu sagen das ich aufwachen müsste.
Es kommt wie es kommen muss, statt um 8 aufzustehen vergehen die Stunden.
9 Uhr , 10 Uhr… dann ist es11 und mein liebster Papa ruft durch die Wohnung ob jemand da ist. Genau am Notfallaufwachpunkt. 😀

Alles danach hätte meine wichtigen Tagespläöne völlig ruiniert.

Etwas später kurz bevor ich los muss geseellt sich meine Oma zu mir, riesige Blumen in der Hand und alle Probleme im Kopf bereits gelöst, was ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste.

ich also völlig in hektik in 10 Minuten Oberteile suchen wäschekorb durchkramen sachen einpacken zähneputzen waschen anziehen sochen zusammenlegen.
„kannst du bitte die kopfhörer holen?““Könntest du bitte kurz ein paar soocken zusammenlegen?“ „Oh, die sind ja schon zusammengelegt“. Oma hatte es schon getan xD
„kannnst du bitte kurz mein kopf sein?- ob bist du ja schon“ 😀

Meine Oma ist klasse. Egal was für Zeitrqaubende unvorhersehbare Problemquelleen mir über den Weg laufen, meistens sind sie bereits gelöst bevor sie mir einfallen wenn sie sich in der Nähe befindet.

Würde man diese Frau in die Politik steckken gäbe es weder Kriege noch Hunger oder sonstige Nöte.

„Die Kiinder in Afrika hatten noch kein Mittag – Oh, du kochst ja schon. Und SO VIEL!“
„Wir müssen den Atomkrieg verhindern!“ „Hab cih schon eltzte woche gemacht, die wollen nur mehr süßes udn jammern deswegen ein wenig“

„Arbeitslosigkeit droht voranzuschreiten!“ „Also in unserer Firma fehlen ständig Leute.“

So oder so ähnlich. Meine Welt sieht zumindest immer so aus. Sobald ein problem/eine Kriese/ein Unglück/eine falsche Entscheidung/ ein schlechter Einfluss auf dem horizont meiens Bewusstseins auftaucht reicht ein hilfesuchender Blick in richtung dieser allwissenden problemlöserin und es sit gelöst.

In meiner Welt funktioniert das. Meine Eltern als Pfeiler der Unfehlbarkeit, mit kleinen Kratzern in Lack.

Somit genug von dem kleinen Ausflug in meinen Alltäglichen Notfallkoffer mit ganz viel Papa und Oma drin.

Glückliche Grüße,

Salli

PS: Denkt bloß nicht, ich teil die mit irgendwelchen Politikheinis. MEINE xD

Charlotte Roche

Das Verbrechen


Mir ist heute etwas unglaubliches passiert. Ich betrat mein Grundstück und kam einem Verbrechen auf die Spur. Schlimm genug das vor dem Grundstück ganz unaufällig ein schmierig aussehender Typ an unser Tor gelehnt leise in sein Telefon flüsterte, in einer Sprache die ich nicht verstand.
Nein, es kommt noch schlimmer.
Als ich meine Wohnung betrat, war alles ganz anders als zuvor. Zuerst sah ich im Schlafzimmer nach, da dort meine Wertsachen liegen:
Mein kuscheliges, noch nach meinem Freund riechendes Bett und meine Katze.
Die Katze war weg. Das Bett roch anders.
Es war definitiv jemand da gewesen. Die Spuren verfolgend glitt ich lautlos ins Wohnzimmer. Es hatte jemand in meiner Abwesenheit den Fernseher ausgeschaltet, und ein paar der Kartenstapel auf dem Tisch waren umgekippt.
Auch konnte man deutlich bemerken das jemand die Decke auf der Couch zerwühlte. Ein Kampf?
Wenn sie nur das Geld oder die Spiele haben wollten, hätten sie in ein anderes Haus einbrechen müssen! Das hätte der Einbrecher aber doch sicher bemerkt, nachdem er die Schranktüren geöffnet hat. Nichteinmal geschlossen wurden sie wieder. Obwohl. Das war ich.

Bin ICH etwa der Einbrecher?
Ich muss mir meine objektive Meinung bewahren. Vielleicht war es ein Auftragsmord, oder es gab Mittäter. Die Mikrophone lagen unordentlich am Boden.
Sicher hatte jemand Singstar gespielt.
Dem eingetrocknetem Essen zu Urteilen musste das alles schon ein- oder zwei-Wochen her sein.
Wahrscheinlich eine größere Gruppe.

Davon hatte ich schonmal gehört. Während die Eigentümer im Urlaub sind ziehen einfach wildfremde Leute heimlich ein und ermorden sich gegenseitig.
Ne, das war anders. Sie Wohnen!
Ja, genau, das ist es.

Vor einer Weile als ich nicht da war hat hier eine Truppe von Leuten gehaust.
Da entdecke ich in der Ecke eine kleine Hinterlassenschaft.
Es sind hautzellen. Frische, weil sie in eiswürfeln lagen.

Ich lasse sie heimlich per Beamer ins Labor schicken.

Nach langem Warten vor dem Fernseher habe ich endlich den bericht.

Es handelt sich offensichtlich um ein paar Hautzellen, die zwischen dem6. und 13. September verloren wurden. Doch die DNA spuren weisen erschreckende –
Ich blättere um.
Oh Gott, Es ist IHR Zeichen. SIE waren hier. Rette sich wer kann, wer länger in diesem Gebiet bleibt wird kontaminiert werden. Es konnten eindeutige Zeichen von DNA-Zeichen erkannt werden.
Es war das ÖSF Zeichen.

ÖSFler.

Wenn ich länger hier bleibe, könnte ich auch kontaminiert werden.

Obwohl.

Mist.Bin ich schon.
Dann spiel ich jetzt weiter Kingdom Hearts. Schönen tag noch.

Kommt mal zu Besuch, es gibt Lasagne! 😀
Und Muffins, aber vorsicht Shisha! 😉

LG, Lae

Lydi’s Thema: Fusspuren an der Decke

Kel’s Thema: The Misterious Code

Ildiko von Kürthy

Perle im Fluss…


… des Lebens.

Bei Perle im Fluss fallen mir unglaublich viele Dinge ein.
Vor allem eine Perle im Fluss des Programmiercodes. Das kleine, brilliante Fragment in einem schlammigen, nassen Umfeld voller Fehler und Fäulnis.
Und, weil diese vieeel interessanter sind als Perlen im Fluss des Lebens, bleibe ich beim Programmieren. :=)

Nehmt’s mir nicht übel, ich muss schließlich auch mal was Nerdiges machen. Ausserdem hab ich grade die Melodie von „White and Nerdy“ im Kopf. Das prägt.

Wirklich!

Psst!
Man stelle sich vor wie furchtbar unwahrscheinlich es war das ich überhaupt zur Informatik und zum programmieren kam.

Vor 5 Jahren war ich fest überzeugt ich würde Architektur oder Kunst studieren. Nach einiger eingehender Beschäftigung kam ich zu dem Schluss das Mathematik allerdings echt nicht mein Ding wäre, und ich Kunst immer als Hobby und Ausgleich betreiben kann. Auch kein Ideales Studienziel. Ungefähr zu dem Zeitpunkt begann mein Vater mit seiner jetzigen Frau, einer gutaussehenden, intelligenten Ärztin zusammenzukommen und fand plötzlich die Idee überaus wunderbar, das ich Ärztin werde. Begann mich zu diesem Zeitpunkt zu überreden trifft es wohl eher.
Währenddessen hab ich gerade meinen Draht zu Psychologie und Philosophie gefunden. Kant, Schopenhauer und Christoph Koch waren meine persönlichen besten Freunde, und ich wollte UNBEDINGT so werden wie sie.
So ging es eine Weile weiter. Über Psychologie und Koch kam ich zu Neuropsychologischer Bewusstseinsforschung, darüber dann zur Neurologie, weil man als Psychologe in dieser Forschungsrichtung echt arm dran ist. (Und allgemein überall anders auch).
Dadurch begann ich meinem Vater bei Medizin zuzuhören.

Merkt ihrs?
Es ist eine wahnsinnig große Masse angeredeter und aufgeredeter Schlamm. Ein „Mach doch das“ hier, ein Psychologiestudent da.
Aber ich hatte meine persönliche Perle noch nicht gefunden.

Sogar ein 6 wöchiges praktikum in der Neurologie hatte ich noch vor Abschluss des Abiturs hinter mich. Deutsch, Englisch, Pädagogik. Lauter wunderbar interessante, aber nach 5 Minuten für mich persönlich wiederum überaus langweilige Fachrichtungen, die ich alle säuberlich geordnet hintereinander durchging, rauswarf, neu einsortierte.
Keine Perle des Erfolgs.
Nun, weil ich Schulmathematik so wenig leiden konnte tat ich zu diesem Zeitpunkt alles, um nicht Mathe im Abi machen zu müssen.
Wir hatten damals übrigens einen ganz wunderbaren Informatiklehrer, der leider krank wurde und daher häufig fehlte. Aber die Grundlagen von damals sind immernoch hilfreich.

Es ergab sich, das man Mathematik als schriftliche Abiturprüfung umgehen konnte, wenn man mündlich Informatik machte.
Da unser Lehrer so häufig fehlte und ich nicht wirklich wusste was mich erwartete(auf dem Lehrplan standen unglaublich viele Sachen, die wir nie auch nur angesprochen hatten) und ich zufällig mit einem Informatikstudenten als Freund und Captain gesegnet war, hatte ich zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung eine woche lang bei ihm Probestudiert.
Formale Sprachen, Automatentheorie, Mathematik, Logik, Algorithmen…

Liebe auf den Ersten Blick.

Ich hatte nach so viel Morast und seltsamen Fischen endlich eine Perle aus dem Fluss gesiebt. Eine riesige, wunderschön glitzernde mit unglaublich vielen, verschiedenen Farben.

Das Lernen auf die Prüfung war zum Hobby geworden. Bücher zum Durcharbeiten gab es genug, und ich hatte wirklich verdammt viel Zeit.

Meine Perle war da, die Studienentscheidung machte ich von meiner Zensur abhängig.

In der Prüfung kamen Schleifen dran.

14. Punkte.

😉

Lydis Thema: Persönlicher Traumplan
Kel’s Thema: Of Tracks and Trains

Thomas Bernhard

Schlafwagen


Träumende schlafen im Sbahnwagen,
der Schlafwagen der Neuzeit.

Verschlungene Bequemlichkeit verrenkter Gelenke nan Fensterscheiben.
Fettabdrücke von fremden Köpfen an seltsam abgelekten Schürfscheiben
Auf denen Jugendliche Wörter nicht existierender Sprachen übten.

Vielleicht kann deswegen kaum noch jemand Deutsch.
Verundeutschung der Fensterscheibensprache neuzeitlicher Seltsamtypen.

Als Kind hatte ich mal den Reflex, an die Sbahnwand zu schreiben. Aber ich hatte nie einen abwaschbaren Stift bei.
Dennoch, irgendwann wurden mal irgendwo in einer unbekannten Ecke Initialen hinterlassen.
Oder es war nur ein Traum.

Nie ausgetauschte, niedergesessene Polster unter geschundenen Hinterleibern,
bei denen niemand mehr weiß ob eine öffentlichee Toilette nicht Hygienischer wäre.
Warum gibt es eigentlich keine Sbahn-toiletten?

Durch Berlin fahren sie immerhin 2 stunden. Wer vom einen Ende zum anderen fahren muss,
wenn die Sbahn dann auch nur alle 40 minuten fährt,
überlegt man sich wirklich wirklich oft auszusteigen oder spontan das SBahn-Klo zu erfinden.

Angenehmer ist es da doch, von schlafenden Sbahnern umgeben zu sein.

Es konditioniert im übrigen auch unheimlich, wenn die Bahn so selten fährt.
Man wird zum ruhigen Planmenschen. Manchmal.

Die letzten 20 minuten vor Losgehen machen teilweise wirklich furchtbar nervös.
Die BVG verdirbt mir also seit Jahren erfolgreich die letzte halbe Stunde eines jeden Kinofilms,
Theaterstücks, Leserunde, Trinkabende….

Das übliche, bei dem eigentlich grade die letzten paar minuten der Spannendste teil sind.
Museen sind da deutlich ruhiger. Eigentlich sollte ich auch lieber loggen statt völllig sinnfreie Meinungsäußerungen durchs Internet zu verinterizieren.

Irgendwie so. Flammkuchen klingt extrem lecker.

Keine Schinken-Sahneröllchen… :_:
So, das wars.
Wünsche eine gute Nacht in euren Schlafwagen.

LB

Ildiko von Kürthy

And the Rest is Noise…


Durch die Zeit wandelnde Ewigkeiten,
Flügel ausbreitend in neuem Licht erwacht.

Wir dachten, die Engel würden die Himmel zerreißen,
Verspeisen samt all dieser Süßigkeiten, die wir manchmal in den Herzen anderer finden.
Sie dachten, die Erde würde verglühen, wie tausend sterbende Schwäne
während wir uns in Gedanken verlieren.

Totaler Realitätsverlust.

Es blieb die Zeit, in der wir Einsam sind, lange bevor wir uns kannten.
Seltsame Zeiten voll dunkelen Ranken in merkwürdiger Gestalt.
Ich wurde verschlungen, tief im Schnee vergraben.
Neuer Winter ewiger Natur. Die Kühle nahm die neuen Ranken, der Wind zerbrach es wieder.

Dann Plötzlich ward es Licht.

Es kam eine Neue Kleinigkeit ins Leben, und die Welt begann als Gedicht.
Worte wurden zu Sätzen, Farben zu Bildern. Das Leben erwacht aus stummer Wörterpracht.
Striche die Bilder zu formen begannen. Menschen, die Sinn ergeben.

Man erblickt eine fremde Person, und ihre Unbekanntheit schafft Distanz.
Man trifft eine Person, und Bekanntheit schafft Vertrauen, bis man plötzlich erkennt, das genau Das geschah.
Es wurde mit Menschen gewürfelt.
Die Zufallszahlen fielen auf den Tisch der Ewigkeit. Wir sehen der Person in die Augen, auf die wir, ganz ohne es zu wissen, warteten.

Alles ergibt Sinn.

Die Langen durchwachten Nächte, in denen irgendetwas fehlte.
Die Ewigkeiten der Einsamkeit, in denen wir auf Veränderung warteten. Irgendeine.
Ohne Sinn.
Sinnverlorene Zeit der Wertschätzung von Zweisamkeit. Paarung der Gegebenheiten.

Menschen treffen aufeinander, Freundschaften entwickeln sich.

Stärken sich, zerbrechen wieder. Menschen brechen auseinander. Zusammengeklebt, erneut gebrochen.
Kreisläufe des Werdens und Vergehens menschlicher Beziehungen.

Leichtfertig gebrochene Seelen, Engelsflügel in Kristallsplittern über den Erdball zerstreut.
Kaputte Kinderseelen, leichtfertig zerrissen wie ein Kind Insekten die Flügel ausreißt, ohne über den Schaden zu sinnieren.

Plötzlich fassen wir wieder Vertrauen. Ein neues Licht an einem neuen Tag.
Stille kehrt in die Herzen, während Farben die zerbrochenen Puppen neu Anstreichen.
Alte Narben übermalt mit neuer Fröhlichkeit.

Genießen neuer Stunden mit noch unbekannten Gefährten, und jenen die auf den vorherigen Reisen nicht verloren gingen. Neu wiedergefundene Freunde. Liebste, wertvolle Menschen die man so leichtfertig wieder verlieren könnte.

Leben ist kurz. Handeln kürzer. Beziehungen unendlich kostbar und zerbrechlich wie ein kleiner Schmetterling in der Hand eines Kindes.
Eine unachtsame Bewegung. Die Flügel wurden ihm ausgerissen.

Undenkbare Zerstörung, Wundenflicken. Heile, stabile Beziehungen die unkaputtbar sind.

Der Rest bleibt Geräusch und alltäglicher Wahnsinn.

LB

Nerdstöckchen


Ich habe von Schnatta ein Nerdstöckchen erhalten. Eine Aktion von Korrupt. Stöckchenwerfen um Nerds zum Bloggen zu bewegen. x) (Das muss ich nachher glatt weiter werfen. ^^)
Genau weiß ich zwar nicht, ob ich als Nerd durchgehe, aber das hindert mich in keinster Weise darüber zu schreiben.

Davon abgesehen bin ich unter Nerds aufgewachsen, seit ich mit 16 angefangen habe, mal meinen Kopf etwas zu aktivieren. Dh. Nerds sind per se toll. Auch wenn das damals eher Philosophie Nerds waren, aber über Gott und die Welt diskutieren endet am Ende auch in guten Diskussionen über interessante Ideen und Kettcar im Hintergrund.

Nerd zu sein ist prima. An sich meistens, aber konkret

– nachts um vier, weil…
Es man Nachts plötzlich Wissenschaftliche Texte versteht, die einem in Tageslicht noch völlig unverständlich erschienen… und sich daran erinnert!

– in diesem leicht heiss geratenen Sommer gerade, weil…
Es viel cooler ist, in der Sonne mit einem Laptop zu sitzen, als ohne, oder drinnen. Der moderne Informatiker ist auch mal draußen. *behaupt*
Aber auch weil es genial ist, lange Nachts wach zu sein, da man die kühle Morgenluft genießen kann und auch mal morgens um 4 spontan einen Waldspaziergang macht. Sowas wird Leuten mit einem normalen Schlafrythmus völlig verwehrt!

– morgens beim aufstehen, weil…
Es immer Morgens ist, ob man nun um 12, 14, 17 oder 20 uhr aufsteht. Per Definition ist Morgens einfach immer nach dem Aufwachen.
Ausserdem fährt mein Stoffwechsel und mein Kopf erst mit Anschalten meines PCs hoch. Geht das nur mir so?

– bei der folgenden Geschichte:
Ich habe mit meiner Freundin eine Ewigkeit über P=NP, seine Folgen und die Bedeutung von Polinominalzeit diskutiert. Sie ist Philosophin.
Tatsache ist, wir beide waren weder bei dieser Diskussion, noch bei einer über die Wahrheitswerte der Aussagenlogik oder Kant’sche und Schopenhauersche Aussagen über die Welt im Einklang mit moderner Wissenschaftstheorie im geringsten gelangweilt. Das finde ich toll 😀
Nerd sein lässt einen geniale Themen als intessant erkennen. 🙂

Nerdsein ist aber auch nicht immer das reine Glück. Beispielsweise…
Öhm… Mh… Es gibt Leute mit negativen Bildern von Nerds, die… Ach was solls, mit denen hab ich eh nichts zu tun. Ich finde es toll, wenn ich meinen Eltern XKCD Comics zeige, und sie diese nicht verstehen! 😀
Es ging darum, das ich Papas seltsame Witze nicht witzig finde, und er sich fragte, was man in meinem Freundeskreis denn witzig fände, ala „wenn du meine witze schon nicht witzig findest, dann verstehst du sie auch nicht, und sicher auch keine anderen.“

Aber XKCD war ihm dann doch zu hoch. x) Also, nich finde am Nerd sein keine Negativen Teile. Nerd sein ist toll. 😀

Nerdtests sind…
Hab noch nie einen gemacht, aber ich finde tests ab und an ganz witzig. Nerdausbildung: Lies XKCD.com und versteh es. Dann weißt du was du bist. 😉

Dieses Nerd-Sein-Gefühl, das hab ich besonders, wenn/weil…
Mhhhh… gute Frage. Ich will einfach einer sein. Ein Nerd gefühl direkt habe ich immer, wenn ich von den vielen, coolen Mitnerds umgeben bin. 😀 Da weiß man wo man dazugehören will.
(Und das obwohl mir Programmiersprachen irgendwie wirklich nicht liegen… :/)
Ich kenne weitere Nerds, denen ich dieses Stöckchen weiterreiche, nämlich…
Kelav, Lydi (Ja, ich zähl dich als Nerd, akzeptiers), Sten, mal schauen wer mir noch über den weg rennt. 😀